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Friedrichshagen, die Oase für Gesundheit und Wellness in Berlin


 

Es gibt sehr selten eine Region, die so ideal geeignet ist wie Friedrichshagen, an einer Stelle Wellness und Gesundheit zu tanken. Die WHO definiert Gesundheit als Zustand körperlichen, seelisch/geistigen und sozialen Wohlbefindens.

 

Und was bedeutete Wellness? Das Wort entstand durch Arbeitsmediziner in USA bereits ca. 1930 als neuer Begriff aus Wellbeeing = Wohlfühlen und Fitness und beschreibt die Idee durch individuelle Vorbeugung (=Prävention), Gesundheitsrisiken möglichst zu vermeiden, also den oben beschriebenen Zustand der Gesundheit lange zu erhalten. Dies ist - wie die Wissenschaft heute weiß - nur möglich, wenn man Körper, Seele und Psyche als Einheit begreift, die nur in ihrem idealen harmonischen Zusammenspiel den Zustand der Gesundheit ergibt. Dieses Zusammenspiel wiederum bedingt, dass wir uns gut ernähren- dass wir uns in gesunder Natur, Luft und Licht bewegen und dass unser limbisches System  (=das emotionale Gehirn) durch Farben, Formen, Kultur, Musik und soziale Kontakte positiv angeregt.

 

All diese Bedingungen finden wir in Friedrichshagen in einer idealen Form vereint.

Hier haben wir auf einer Seite die inspirierende Urbanität der Geschäfte, Bistros, Restaurants, die Flaniermeile Bölschestraße, die Biergärten und Bars an der Müggelspree und am Müggelsee, die vielen Künstler und ihre Spielstätten, sei es Galerien oder Musikbühnen und Clubs. Aber auch die Architektur der vom Jugendstil und Art Deko geprägten Architektur, die eine positive Zeit einer Geschichte atmet und das Wohlgefühl stark fördert. Auf der - buchstäblich - anderen Seite die durch das Wasserschutzgebiet weitgehend gesunde Natur, mit ihren Ressourcen, Wasser, Sauerstoff, Pflanzen, Licht und Sonne, Sporteinrichtungen, Segel– und Jachtclubs, unberührten, natürlichen Badebuchten und Strandbädern.

Aber die Vollkommenheit für Besucher und Anwohner findet sich in dem breiten und professionellen Angebot aus Gesundheits-, Wellness- und Fitnessexperten, die hier in einer Dichte vorhanden sind, die dem Kunden eine Problemlösung in Gehdistanz ermöglicht.

Stefan Tomek im Herbst 2005

Die Gesundheits- und Wellness-Landschaft in Friedrichshagen



Friedrichshagen war einmal Kurort. Es wird gesagt „Wellness ist die moderne Kur des 21. Jahrhunderts. Entspannung, innere und äußere Balance sind gefragt.“ Wie eine Podiumsdiskussion zeigte, die der Friedrichshagener Schirm zum Thema „Wie wird Friedrichshagen wieder zum Kurort“ im März 2006 durchführte, gibt es viele Interessierte an diesem Thema. In der Einladung hieß es:

"Seit der Wende ist in Friedrichshagen vieles bewegt worden. Der Ort hat seine Attraktivität gut steigern können, was sich auch in der Zuzugsstatistik niederschlägt. Dennoch kämpfen Gewerbetreibende noch mit der Wirtschaftlichkeit ihrer Unternehmen, mehr gemeinsame Anstrengung scheint erforderlich, um die Zahl der Besucher zu erhöhen, um Friedrichshagen in ganz Berlin wieder bekannt zu machen und um auch Gäste von außerhalb zu uns zu führen. Die Bereitschaft der treibenden Kräfte zur Kooperation wächst und auch der Friedrichshagener Schirm ist ein Ergebnis aus solcher Zusammenarbeit.
Es gilt, Ideen zusammenzuführen, die Friedrichshagen in eine prosperierende Zukunft bringen könnten."

Aus der Diskussion folgte (wie so oft) nichts. Warum? Es gab niemanden, der sich die Zeit nehmen konnte um die Diskussionen auszuwerten, die Ideen zusammenzuführen und ein Konzept zu erarbeiten. Selbst in der Rubrik „Gesundheitliches“ im Friedrichshagener Schirm hat sich seit der Erstellung der ersten Inhalte vor über zwei Jahren kaum etwas getan.

Der Friedrichshagener Schirm will den Faden vom März 2006 wieder aufnehmen, die Schaffung eines „Gesundheitsstammtisches“ fördern und in der Rubrik „Gesundheitliches“ begleiten.



Dabei ist Gesundheit und Wellness zusammen­zufassen. Wie viele Disziplinen sich um Gesund­heit und Wellness kümmern zeigt neben­stehende Grafik. Vielleicht haben wir keine Pharmazeutische Industrie und kein Institut für Biotechnologie in Friedrichshagen.

Alles andere aber ist vorhanden (allein fast 50 selbständige Ärzte und Therapeuten) und könnte, mit Kooperationswillen und Führung, hervor­ragende Synergieeffekte, ein Gesundheits­netzwerk, entstehen lassen.


Und daran gibt es keinen Zweifel: Die restliche Wirtschaft Friedrichshagens würde davon profitieren.

Lutz Treutler
Herausgeber des Friedrichshagener Schirms

Februar 2008