09.06.2008


Die Wand des Willkommens

Aktion am Sonnabend, 14.Juni, 10 Uhr

Nazis haben keinen Platz in Friedrichshagen. Mehr als 150 Teilnehmer einer spontanen Kundgebung haben sich im November letzten Jahrs versammelt, um Teilnehmern einen NPD-Kundgebung, die sich am S-Bahnhof Friedrichshagen treffen wollten, deutlich zu zeigen: „Wir sind bunter, wir sind lauter, wir sind mehr.“

 

Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus sollen auch weiterhin keinen Platz haben im Köpenicker Ortsteil, dafür streitet die Bürgerinitiative „Friedrichshagen ist bunt“, die sich seit November regelmäßig trifft (jeden 1. Montag im Café Rabu).

 

In Friedrichshagen ist jeder willkommen – egal, wo er herkommt, egal, wie er aussieht. Diese Botschaft wird  noch im Juni großflächig auf einer Betonwand am S-Bahnhof aufgetragen. Bevor die Bahn-Unterführung geklinkert wird und so ein endgültig neues Gesicht erhält, soll deutlich gezeigt werden, dass Friedrichshagen offen ist, bunt und alles andere als rechts.

Gemeinsam mit Jugendlichen des Ortes wird ein Graffiti-Künstler der Wand ein neues Gesicht geben.

„Go Area!“ ist die Aktion betitelt, eine Anspielung auf die von den Rechten so genannten „national befreiten Zonen“, die für Menschen nichtdeutscher Herkunft gefährlich und damit zu No-Go-Areas geworden sind. Friedrichshagener Bürgerinnen und Bürger wollen zeigen, dass sie anders sind. Sie errichten eine Wand des Willkommens.

(Kontakt: friedrichshagen-ist-bunt[at]gmx.de)

 

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Von: -rem-kai-