06.03.2018


Frühjahrszeit Fastenzeit?


Manuela Wolf hat sich des Themas Fasten mal angenommen

Liebe Leserinnen und Leser, ich möchte Ihnen heute das Thema "Entgiftung durch Fasten" ein wenig näherbringen.

Fasten ist nichts für Jedermann oder Jedefrau. Man sollte vorher einen Arzt konsultieren, um mögliche persönliche Risiken zu besprechen, gerade bei bestehenden Krankheiten oder einer verordneten Dauermedikation. Fasten ist etwas für weitgehend gesunde fitte Menschen, die etwas mehr tun möchten und deren Tagesrhythmus ein selbstkontrolliertes Fasten zulässt.

Zu bedenken ist insbesondere für Abnehmwillige, dass bei längerer Hungerphase der als Jo-Jo-Effekt bekannte Vorgang eintreten kann. Was der Jo-Jo-Effekt eigentlich bedeutet, können Sie HIER nachlesen. Wichtig ist der Hinweis, dass Fasten für eine dauerhaft anhaltende Gewichtsreduktion bei Adipositas nicht zu empfehlen ist!

Für alle Fastenkuren kann man feststellen, dass angesammelte Schlacken aus dem Körper geleitet werden sollen. Als sogenannte Schlacken bezeichnet man im gesamten Organismus abgelagerte Säuren und Gifte. Diese werden üblicherweise über die Nieren, den Darm oder die Haut ausgeschieden.

Einige Fastenformen im Überblick:

Null-/Wasser-Fasten (ausschließlich Wasser oder Kräutertees sind erlaubt)

Heil-Fasten nach Buchinger (mit einem strikten Plan mit Entlastungstag, Darmreinigung, flüssige Nahrung bis 250 kcl und Bewegung für den Stoffwechsel)

Basen-Fasten (hier werden in der Zeit ausschließlich basische Lebensmittel verzehrt)

Ayurveda-Fasten (zuerst wird der Konstitutionstyp festgestellt und entsprechend lange wird auf Nahrung verzichtet. Es wird viel mit Gewürzen entgiftet)

Intermittierendes Fasten (entweder wird an einem Tag der Woche gefastet oder täglich für 16-18 Stunden eine Hungerpause eingelegt)


Als ersten Schritt für Neulinge wäre das intermittierende Fasten für 16 Stunden zu empfehlen. Das können Sie einfach in Ihren Alltag einbauen. Essen Sie zuletzt gegen 18:00 Uhr abends und das nächste Mal erst wieder am nächsten Tag ab 10:00 Uhr. Optimalerweise essen Sie abends nur Gemüse (roh/gedünstet) und morgens eine große Portion Obst. Ein perfekter Start in den Tag und keine negativen Effekte im Nachhinein.

In Russland ist eine sehr effektive Methode des Trockenfastens recht populär. 24 Stunden ohne Wasser und Nahrung soll pathogenen Keimen und Entzündungen jegliche Existenzgrundlage entziehen und eine zeitlich sehr effiziente Entgiftung dadurchsein, dass der Körper alles aus sich selbst heraus neu erstellen muss. Außerdem wird behauptet, dass durch den Verzicht auf Wasser kein Muskelgewebe verloren geht. Klingt für mich sehr vielversprechend. Ich denke, das werde ich mal probieren und dann in einem späteren Teil darüber berichten.

Bis dahin genießen Sie den (hoffentlich) baldigen Frühling! Ihre Manuela Wolf

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