25.10.2013


Müggelspree braucht guten ökologischen Zustand!

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt greift EU-Richtlinie auf

Einheimische bestätigen zwar, dass sich seit der Wende die Wasserqualität des Müggelsees erheblich verbessert hat. So richtig gut ist sie aber noch nicht, wie auch die zuständigen Ämter hin und wieder melden.

Nun soll es die Chance zu einer dauerhaften Verbesserung geben. Schon im Jahr 2000 hat sich die Europäische Union mit der Wasserrahmenrichtlinie das Ziel gesetzt, bis 2015 den Zustand aller aquatischen Ökosysteme zu verbessern und die nachhaltige Wassernutzung zu fördern.

Nun kommt die Maßnahme bei uns an. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt bietet den Bürgerinnen und Bürgern und den Verbänden und Vereinen eine eine fach- und ressortübergreifende Arbeitsgruppe, die in einem gemeinsamen Prozess Verbesserungen für die Müggelspree planen und somit Zukunft gestalten soll.

Die Wasserqualität vom Dämmeritzsee über den Kleinen und Großen Müggelsee bis zum Spreetunnel soll wenigstens in einen "guten ökologischen Zustand" kommen. Zu einer Auftaktveranstaltung wird für den 5. November ins Kino Union geladen und zwar mit folgendem

Programm:

18:00 Natürlich gute Gewässer!
Hintergründe und Ziele des Projektes
Matthias Rehfeld-Klein, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin

18:30 Haialarm im Müggelsee?
Derzeitiger Zustand der Müggelspree und des Müggelsees
Dr. Klaus van de Weyer, lanaplan

19:00 Pause

19:30 Alles bleibt wie es ist, nur besser?
Überblick über bestehende Nutzungsansprüche und mögliche Restriktionen
Dr. Uwe Koenzen, Planungsbüro Koenzen

20:15 Gestalten Sie mit!
Andrea Wolter, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin

20:30 Ende der Veranstaltung

21:00 ... und danach „Haialarm im Müggelsee“ zum Kinotagtarif

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